Unsere Skateanlage

  Mit dem Bau der hochmodernen Skateanlage, die übrigens keinerlei Wünsche im Skatebereich offen läßt, wurde im Windsurfclub Emsland eine neue Ära eingeläutet.
     

Bei mäßigem Wind geht der "Surfer" jetzt in die Halfpipe oder fährt eine Runde um den See. Mehrere transportable Sprungschanzen laden zum Springvergnügen ein.

Für Anfänger stehen auch Fallmatten zur Verfügung.

In der gesamten Skateanlage sollten die Nutzer entsprechende Schutzkleidung und Helm tragen .

 

 

 

Das Betreten der Skateanlage ist nur Vereinsmitgliedern mit gültigem Vereinsausweis gestattet.

Auszug LT vom 22.08.2002

Jugendliche leisteten viel Arbeit für Skateranlage

Renoviert und erweitert - Projekt des Windsurfclubs

Geeste (MB)

„Ich freue mich, dass die Skateranlage des Windsurfclubs Emsland am Geester See in einer beispielhaften Aktion der Jugendlichen umgebaut und vorzüglich erweitert werden konnte. Die öffentlichen Fördermittel auch von der Gemeinde Geeste sind offensichtlich bestens angelegt", erklärte Bürgermeister Hans-Josef Leinweber bei der Besichtigung.

Nach ersten Planungen im Oktober 2001 war gut ein halbes Jahr an dem großen Projekt gebaut, gepflastert und montiert worden. Mit einer großen Helferfete und Gästen wurde die Anlage eingeweiht.

„Der WSCE ist stolz darauf, unter seinen Mitgliedern auch 350 Jugendliche zu vereinigen", betonte Michael Lex, 2. Vorsitzender. Unter diesen Jugendlichen gebe es viele begeisterte Skater, und bei eifriger Nutzung sei die alte, erst vor wenigen Jahren unter beträchtlichen Anstrengungen errichtete und damals hochmoderne Skateranlage ordentlich strapaziert worden und habe sich auch von den Dimensionen und ihrem Angebot her als nicht ausreichend erwiesen.
Erste eingeholte Kostenvoranschläge für eine Renovierung und teilweise Erneuerung der Anlage hätten sich mit etwa 50000 € auf entmutigender Höhe bewegt. Da sei von den Jugendlichen selbst der Gedanke entwickelt worden, die Anlage durch Eigenleistung umzubauen. Jugend- und Skaterwart Dirk Miller habe einen Terminplan für die Arbeiten erstellt und mit den Jugendlichen diskutiert, und der Vorstand habe Spenden und Fördermittel eingeworben.

Bei den Arbeiten seien immer bis zu 30 Jugendliche engagiert gewesen. Zusammen mit Dirk Miller und Materialwart Jörg Reinink vom Vorstand habe man das Projekt vorbildlich realisiert. Die Fläche für die Skateanlage wurde beträchtlich erweitert, arrondiert und gepflastert, die vorhandene große Half Pipe von Grund auf renoviert und die ebenfalls vorhandene kleine Half Pipe umgesetzt auf das hinzugewonnene Areal und auf die doppelte Breite vergrößert. Bei der vorhandenen Grind Box, einer Art Hindernis, waren die Platten durch die intensive Nutzung durchgebrochen. Sie musste gründlich renoviert und neu eingesetzt werden. Eine Startrampe wurde errichtet und so installiert, dass man von ihr aus quer über den Platz und über das Hindernis skaten kann. Ein Geräteraum vervollständigt die Anlage.

Das Erfreulichste sei, dass alle Arbeiten von den Jugendlichen selbst durchgeführt und die Kosten auf nur 13 000 Euro reduziert worden seien. Davon habe man 5000 Euro durch die Eigenleistung erwirtschaftet, der Rest sei durch Spenden und Fördermitteln jeweils in Höhe von 1000 Euro von der Gemeinde Geeste, der Stadt Lingen, der Sparkassen-Stiftung, dem Landkreis Emsland und dem Kartenclub „Füchse" sowie einen Zuschuss in Höhe von 3000 Euro durch den Verein zusammengekommen, erklärte Michael Lex.

Bürgermeister Leinweber betonte, alles sei sehr solide gebaut, und nach der Eigenarbeit würden sich die Jugendlichen sicher mit der Anlage identifizieren und für ihre Erhaltung sorgen...